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Veranstaltungen
Vortrag auf der VGB-Konferenz "Instandhaltung in Kraftwerken" am 29. Februar - 1. März 2012 in Ulm

Optimierung von Prüfintervallen

Referenten: A. Schulz*, R. Wernicke*, D. Rieck**

* TÜV NORD SysTec GmbH & Co. KG, Hamburg
** IGN Ingenieurgesellschaft Nord mbH & Co. KG, Greifswald

Der Vortrag beschreibt - zusammen mit einem weiteren Vortrag auf der Veranstaltung - die erfolgreiche industrielle Anwendung des TÜV NORD-Konzeptes COOP (Cycle Optimized Operation of Power Plants) in seinem modularen Aufbau. Unser Vortrag befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Konzept-Baustein 2 "Erschließung von Bewertungsreserven durch Rissfortschrittsuntersuchungen".

Aus den Analyseergebnissen ableitbare längere Komponentenlebensdauern und optimierte Prüfintervalle führen zu unmittelbaren wirtschaftlichen sowie Sicherheitsvorteilen in einem flexibilisierten Kraftwerksbetrieb.






Vorträge auf der 44. Tagung des DVM-Arbeitskreises Bruchvorgänge am 14. - 15. Februar 2012 in Darmstadt

Ermittlung des zulässigen Inspektionsintervalls für einen optimierten Twistlock auf der Basis von Rissfortschrittsanalysen mit Abaqus (XFEM)

Referenten: P. Mutschler*, A. Schulz**, D. Rieck***, M. Sander*

* Lehrstuhl für Strukturmechanik, Universität Rostock
** TÜV NORD SysTec GmbH & Co. KG, Hamburg
*** IGN Ingenieurgesellschaft Nord mbH & Co. KG, Greifswald

Optimierung von Prüfintervallen in konventionellen Kraftwerken

Referenten: D. Rieck**, A. Schulz*, R. Wernicke*

* TÜV NORD SysTec GmbH & Co. KG, Hamburg
** IGN Ingenieurgesellschaft Nord mbH & Co. KG, Greifswald

In beiden Vorträgen ging es um Ergebnisse der praxisnahen Erprobung der Anwendbarkeit bruchmechanischer Analysekonzepte bei der Optimierung der betrieblich wiederkehrenden zerstörungsfreien Prüfungen im Hinblick auf die Erschließung von Lebensdauerreserven und Kostensenkungspotenzialen.

Während sich der erste Vortrag insbesondere mit der Weiterentwicklung der Erweiterten Finite Elemente Methode (Extended Finite Element Method, XFEM) befasste, beschrieb der zweite Vortrag die Grundzüge und Vorteile des neu entwickelten TÜV NORD-Konzeptes COOP (Cycle Optimized Operation of Power Plants).






Die IGN veranstaltete am 15. November 2011 den Blickpunkt Energieeffizienz in Berlin

Mit der Einführung von Energiemanagementsystemen nach DIN EN 16001 (EMS), den Neuerungen des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz), Steuerermäßigungen sowie geförderte Energieberatungen für kleine und mittlere Unternehmen beschäftigte sich der diesjährige Blickpunkt Energieeffizienz, zu dem die IGN Ingenieurgesellschaft Nord mbH & Co. KG in die TÜV NORD Geschäftsstelle Berlin / Brandenburg einlud. Unter den teilnehmenden Gästen waren überwiegend Vertreter aus dem produzierenden Gewerbe.

Das Motto der Veranstaltung lautete: "Energiemanagementsysteme: Kostenfalle oder lohnende Investition?"

Den Themennachmittag eröffnete Herr Oliver Fink, Produktmanager Energieeffizienz bei der TÜV NORD Systems GmbH & Co. KG mit seinem Vortrag zur stufenweisen Einführung eines EMS im Unternehmen. Herr Fink wies auf die Anreize zur Umsetzung der Energie- senkung im Betrieb hin und erläuterte welche Voraus-setzungen für die Begrenzung der EEG-Umlage für stromintensive Unternehmen auf Antrag beim BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gelten.

"Steigende Energiepreise und sinkende Margen sind Motivation zur rationellen Energienutzung" betonten gleichermaßen die Herren Eike R. Meyer und Sven Kudernatsch, beide Beratungsingenieure bei der IGN Ingenieurgesellschaft Nord mbH & Co. KG anschließend in Ihren Vorträgen. Auch die Fachberater waren sich einig: "Der Einsatz von effizienten Querschnittstechnologien in Industrie und kleinen und mittleren Unternehmen bietet enormes Energie- und Kosteneinsparungspotential bei gleichzeitig geringen Amortisationszeiten."

Fazit: Der Einsatz von Energiemanagementsystemen und der verantwortungsvolle Umgang mit Energie im Unternehmen stellt besonders für das produzierende Gewerbe ein Instrumentarium zur Festigung der Wettbewerbsfähigkeit am Markt dar, auf dessen Basis auch die ehrgeizigen Klimaschutzziele (Agenda 2020) der Europäischen Union und der Bundesregierung erreicht werden können.